Steile Straßen, kleine Fenster an Holz verzierten Häusern, malerische Ausblicke, schneebedeckte Bergspitzen am Horizont. Die am Hang gelegene kleine Stadt ist leider nur am Morgen kurz zu bewundern. Dann fließt der Nebel aus dem Tal langsam über die Bergkuppen und Darjeeling verschwindet unter einer dicken Suppe aus winzigen Wassertropfen.
Eine Mystische Stimmung liegt über der Stadt. Auf dem undurchsichtigen Straßennetz liegt der schwere Nebel, dazu Rauchschwaden von Ständen und Läden. Wir fühlen uns auf Anhieb wohl. Die Menschen empfangen uns herzlich und so kehrt bei uns nach den Kalkutta Strapazen das Lächeln zurück. Der berühmte Tee ist, wie zu erwarten, fantastisch.
Hier und da lichtet sich der Nebel für einen Augenblick und wir erhaschen einen ersten Eindruck von der Höhe und dem allumgebenden Grün.
Wir sind selig durch das bunte Treiben in den Gassen zu schlendern, Momos natürlich und hot stimulating coffee, davon ganz viel! Mit den Menschen hier, Locals und Traveller, kommen wir schnell ins Gespräch, so finden wir auch einen Guide mit dem wir einen einwöchigen Trek planen. Restaurantbesitzer wollen uns Handschuhe und Jacken borgen, einfach so. Nach nur zwei Tagen laufen wir grüßend hier entlang.
Wir schauen bei einer Bollywood Produktion zu, mehrere Tage wird auf dem zentralen Platz mit uns unbekannten Größen des indischen Films gedreht. Im Hintergrund trifft sich die Jugend unbeeindruckt davon zum Breakdance zu den beasty boys.